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Wing Fight – Selbstverteidigung

Unser System wurde ursprünglich für Sondereinsatzkräfte der Polizei, Personenschützer und das Militärs entwickelt. Daher beschränken wir uns nicht nur auf reine Selbstverteidigung, sondern bereiten dich auch auf lebensbedrohliche Extremsituationen vor. Wenn du lernen willst, dich und andre in Notsituationen zu schützen, bist du bei uns genau richtig! Wir zeigen dir mit unserem Selbstverteidigungssystem, was wirklich funktioniert. Alle Komponenten, die in der Realität nicht umsetzbar sind, haben wir verworfen. Für uns zählt nur, dass unsere Schüler für alle möglichen Gefahrensituationen bestmöglich vorbereitet sind. Ob gegen bewaffnete oder mehrere Gegner. 

  • Einfache aber effektive Techniken
  • Entwickelt für Militär und Spezialkräfte
  • Verbesserung der mentalen und körperlichen Eigenschaften
  • Einsatz von Waffen und Alltagsgegenständen
  • Verteidigung gegen mehrere Gegner
  • Stresstraining für Extremsituationen
  • Vermittlung von Strategie und Taktiken
  • Unterweisung im Notwehrrecht

Wir zeigen dir einfache aber effektive Techniken, die Aufgrund der Wing Fight Strategie die gegnerischen Angriffe blockieren, ohne dass du Entscheidungen darüber treffen musst, welche Abwehrbewegung die richtige ist. Wir unterrichten nicht 1000 Techniken, wie es die meisten anderen Kampfsportarten tun, wir vermitteln unseren Schülern ein schlüssiges und logisches System, bei dem die Angriffswege des Gegners von vornherein zugebaut werden. Unsere universale Schutzbewegung nennen wir Survival Stress Reaktion, mit deren Hilfe du schnell fähig sein wirst, aus Gefahrensituationen zu entkommen. Aus dieser Schutzbewegung heraus zeigen wir dir, wie du ohne oder mit Waffe (Alltagsgegenstände wie  Schlüssel, Kugelschreiber oder Pfefferspray) hart und effektiv kontern und so auch schwerere Gegner ausschalten kannst. Auch die Abwehr von Waffen oder die Verteidigung gegen mehreren Gegnern steht auf dem Programm, wenn die Grundlagen erlernt und eingeschliffen sind. Unser Ziel ist es, dass unsere Schüler schnell und intuitiv handeln, statt sich in technischen Details zu verlieren und tausende Varianten zu erlernen, die sie dann nicht umsetzen können. Selbstverteidigung muss einfach, effektiv und ohne Nachdenken umsetzbar sein, denn ein rationales Denken ist in einer Notsituation unter Adrenalinausschüttung nicht möglich. 

Die einzelnen Phasen in der Selbstverteidigung werden in Rollenspielen wiederholt und die nötigen Techniken verbessert, so dass sich Wing Fight Schüler schnell sicherer fühlen und Selbstvertrauen aufbauen können. Es ist unser Bestreben, dass sich unsere Schüler ein Bewusstsein für Gefahren aneignen, ihre Aufmerksamkeit schulen und lernen, sich unter Stress sowohl in der Selbstbehauptung als auch in der Selbstverteidigung richtig zu verhalten. Wir geben unseren Mitgliedern einen Leitfaden zur Hand, der ihnen hilft, ihr Wissen auch in der Praxis umzusetzen.

Im Wing Fight beschäftigen wir uns in jeder Einheit mit unterschiedlichen Fassetten der Selbstverteidigung. Geschult werden Übungen für waffenlose wie auch bewaffnete Gegner, Kampf gegen mehrere Angreifer sowie Teile des Bodenkampfs. Im Fokus steht dabei nicht, den Gegner wie im Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu auf dem Boden zu werfen und ihn dort zur Aufgabe zu zwingen bzw. ihn dort zu kontrollieren. Im Bodenkampf des Wing Fight geht es darum, schnell wieder auf die Beine zu kommen, wenn der Gegner einen geworfen hat oder man gestürzt ist. 

In den Technikteilen im Waffenkampf beschäftigen sich primär damit, sich gegen bewaffnete Gegner zu behaupten. Beim Einsatz von Stöcken oder Baseballschlägern und Messern steht im Fokus, lebend aus der Situation entkommen zu können und nicht darin, mit technisch schön anmutenden Bewegungen den Gegner zu entwaffnen oder zu kontrollieren. Viele dieser Techniken sind in der Realität einfach nicht umsetzbar. 

Besonders geschult wird das schnelle Erkennen von Waffen in Gefahrensituationen und das Umschalten zwischen waffenlosen und bewaffneten Abwehrbewegungen. Jedes Training beinhaltet Komponenten aus Waffenloser Selbstverteidigung, Umgang mit Waffen bzw. Alltagsgegenständen und Teile im Bodenkampf. Zudem arbeiten wir an Fitness, Kraft, Ausdauern und Stressresistenz.

Ja. Wäre etwas anderes effektiver, würden wir das trainieren und unterrichten. Wing Fight hat als Selbstverteidigungssystem gegenüber dem Krav Maga, Karate oder Wing Tsun einen immensen Vorteil. Statt viele verschiedene Abwehrbewegungen zu trainieren, fokussieren wir uns darauf, die Körpergrenzen zu schließen. Wir bauen die Wege für den Gegner von vornherein zu, statt auf Angriffe reagieren zu müssen. Innerhalb der Schlagdistanz ist dies nahezu unmöglich, egal wie lange man trainiert. Denn unser Gehirn benötigt für eine Abwehrbewegung eine gewisse Reaktionszeit. Aus diesem Grund lehren Kampfsportarten wie Krav Maga, Wing Tsun oder ähnliche, dass man einfach selbst angreifen muss. Kampftechnisch mag dies korrekt sein (sofern man nicht mit dem Schutz der Körpergrenzen arbeitet), allerdings ist dies aus mehreren Gründen fragwürdig: Zum einen versuchen die meisten Menschen lediglich aus der Gefahrensituation zu entkommen und wollen gar nicht zuschlagen. Zum anderen sind vor allem Frauen aber auch viele Männer mental gar nicht fähig, einfach einem anderen Menschen ohne wirklichen Grund ins Gesicht zu schlagen. Nach einer Verteidigung fällt das den meisten leichter, vor allem wenn es eintrainiert wurde. Und zum dritten ist es vor Gericht nicht gerade ein Vorteil, wenn man einen anderen Menschen geschlagen hat, nur weil sich ein Streit entwickelte. In diesem Fall ist eine Verurteilung kaum abzuwenden und zumindest eine Geldstrafe sicher. Mit unserem System kannst du dich effektiv schützen und musst erst angreifen, wenn der Gegner wirklich körperlich aktiv wurde und sein Angriff an deiner Survival Strass Reaktion hängen geblieben ist. 

Wir bieten Frauen in unserem Gym die Möglichkeit, sich in einem 4 wöchigen aufbauenden Kurs für die Selbstverteidigung fit zu machen. Wir zeigen euch die wichtigsten praktischen wie auch theoretischen Teile, die ihr braucht, um sicher aus Gefahrensituationen entkommen zu können. Die Kurse sind ohne einem Mitgliedschaft buchbar. Die Kosten belaufen sich auf 140,- Euro / Teilnehmer für den gesamtem Selbstverteidigungskurs. Infos und Termine zu den nächsten Kursen sowie die Möglichkeit der Anmeldung findest du hier. 

Für das Selbstverteidigungstraining brauchst du nicht viel Ausrüstung. Wir empfehlen Freefighthandschuhe (8 Uz), sowie einen Zahnschutz und Tiefschutz für Männer. Bei deinem Probetraining wird dir die nötige Ausrüstung von uns gestellt. Entscheidest du dich für eine Mitgliedschaft in unserer Kampfsportschule, kannst du die nötige Ausrüstung direkt bei uns im Shop erwerben. Aufgrund unserer Erfahrungen mit verschiedenen Herstellern, können wir dir gutes Equipment zu einem fairen Preis anbieten. Unsere Mitglieder trainieren in der Regel in unserer Clubkleidung, die ebenfalls im Gym erworben werden kann.  

Das Wing Fight Training stellt ein gutes Workout für Kraft und Ausdauer dar. Neben technischen Teilen kommen unsere Schüler bei Drills und im Stresstraining richtig ins Schwitzen. Wir steigern durch Pratzenübungen die Schlagkraft und arbeiten am Sandsack an der Schnellkraft und Ausdauer. Ein zusätzliches Fitnesstraining ist meist nicht mehr nötig.

Wir lieben praxisorientiertes Training. Alles, was in der Selbstverteidigung nicht funktioniert, nehmen wir aus dem Programm. Wir sind uns darüber bewusst, dass wir unsere Schüler nicht nur körperlich sondern auch mental fit machen müssen. Einiges an theoretischem Wissen ist zudem unbedingt erforderlich, damit du verstehst, nach welchen Schema sich Täter ihre Opfer suchen und wie sie in der Regel vorgehen. Unsere Techniken sind einfach und leicht zu merken. Statt unseren Schülern viele verschiedene Varianten und Technikabläufe zu zeigen, trainieren wir wenige Abläufe mit Druck und unter Stress, damit sie in Fleisch und Blut übergehen. Unserer Auffassung nach kann Selbstverteidigungstraining nur so aussehen und nur so im Notfall funktionieren.  Am besten, du vereinbarst direkt einen Termin für ein Probetraining und lernst unser System kennen. Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Um eine Selbstverteidigungssituation einschätzen zu können, muss man das Verhalten der Täter ergründen und verstehen. Täter gehen nahezu immer nach einem festgelegten Muster vor, dass ihnen evolutionär in die Wiege gelegt wurde.

Alles beginnt mit der visuellen Phase, in der sich Täter ihre Opfer aussuchen. Durch Körperhaltung und Ausstrahlung sollen Schüler lernen, sich hier bereits für Aggressoren uninteressant zu machen. Der nächste Schritt ist die verbale Phase, in der der Täter testet, wie sein Opfer auf Ansprechen reagiert. Durch einfache Techniken zeigen wir unseren Schülern, wie sie sich in dieser meist engen Distanz optimal schützen können.

Wir versuchen, den Aggressor zu beschwichtigen oder einzuschüchtern, je nachdem wie die Situation es verlangt. Um das richtige Vorgehen einzuschleifen bedienen wir uns verschiedener Rollenspielübungen, in denen Schüler versuchen, sich unter größtmöglichem Selbstschutz gegen Pöbler durchzusetzen.

Schafft man es nicht, den Aggressor verbal von seinem Bestreben abzubringen, geht dieser meist in die nächste Phase über – den körperlichen Kontakt. Bei männlichen Opfern ist dies meist ein Schupsen oder eine Ohrfeige. Bei Frauen ist diese Phase erreicht, sobald sie angefasst oder umarmt werden.

An dieser Stelle ist eine Selbstbehauptung über Gestik, Körpersprache und Stimme meist nicht mehr möglich. Sobald ein körperlicher Angriff vorliegt, sprechen wir von Selbstverteidigung. Nun gilt es, den Aggressor mit einfachen aber leicht anwendbaren Techniken aus dem Wing Fight daran zu hindern, dass er uns greifen oder schlagen kann. Ziel ist es nicht, eine Vielzahl an Gegentechniken zu erlernen. Vielmehr trainieren wir mit Hilfe der Wing Fight Konzepte eine universelle Lösung, die eine Vielzahl an Angriffen blockiert. In der Selbstverteidigung wird man oft vom gegnerischen Angriff überrascht, so dass keine Zeit bleibt, sich eine passende Abwehr zu überlegen. Mit unserer Lösung, die auf dem Schutz der Körpergrenzen basiert, brauchen Sie in einer Stresssituation nicht nachzudenken, welche  Techniken die passende ist, sondern handeln intuitiv und reflexartig.

Wing Fight entstand aus dem Wing Tsun heraus, das einst gegen Kung Fu, nicht aber gegen modernes Boxen oder MMA entwickelt wurde. Daher gibt es heute einige Schwächen im klassischen Wing Tsun, die wir mit unserer neuen Strategie behoben haben. Statt einfach mit der Universallösung (Keil) ohne Schutz vor Haken nach vorne zu laufen, bewegen wir uns unter kontinuierlichem Schutz der Körpergrenzen am Rande der Distanz, ähnlich wie es Boxer oder Kickboxer tun, bevor sie angreifen. Die Distanzüberbrückung wurde mit einer mobilen Schrittarbeit stark optimiert, so dass man im Freikampf auch wirklich in den Infight gelangen kann, auf den Wing Fightler spezialisiert sind. 

Das Chi Sao (klebende Hände) ist nur auf kurze Distanz anwendbar, nämlich wenn bereits Kontakt besteht. Aber auch in diesem Fall müssen wir das Konzept der Körpergrenzen im Hinterkopf behalten und dürfen nicht einfach ohne Selbstschutz angreifen. Nur weil wir zu erst treffen heißt das nicht, dass der Kampf gewonnen ist! Im Wing Fight geht es entgegen dem Wing Tsun darum, Schlagpositionen einzunehmen, aus denen der Gegner nicht kontern kann und keine Doppeltreffer entstehen. Das gleiche gilt für die Anwendungen der Biu Tze und der Holzpuppe (Wooden Dummy). Ich selbst habe viele Jahre Wing Tsun trainiert (bis zum 3.TG) und leitete die Wing Tsun Akedemie der EWTO in München. Da ich immer nach höherer Effektivität und besserer Anwendbarkeit strebe, entschloss ich mich, zu Sifu Victor Gutierrez (Großmeister im Wing Tsun) ins Wing Fight zu wechseln. 

Mit unserem System lernst du, dich den sich im Kampf ständig wechselnden Distanzbedingungen anzupassen und sie im richtigen Moment zu überbrücken. Mit unserem Konzept wirst du dich gegen eine Vielzahl diverser Kampfstile verteidigen können. Wing Tsun gegen Wing Tsun funktioniert, weil beide Kämpfer im gleichen Kontext arbeiten. Aber mit Wing Tsun wirst du Probleme gegen moderne Vollkontaktsportler wie z.B Kickboxer haben, die dich mit Fäusten und Tritten auf Abstand halten können oder ihre Haken über deine Deckung schlagen. Deshalb ist es sinnvoll, dass du unser neuartiges System erlernst. Komm einfach vorbei und probiere Wing Fight aus: Wir freuen uns auf alle Wt-ler, die sich weiterentwickeln wollen.

Sifu Victor Gutierrez ist der Begründer unseres Wing Fight Systems. Er war Großmeister im Wing Tsun und neben GM Keith Kernspecht Geschäftsführer der EWTO sowie Nationaltrainer für Spanien. Mit seinem spanischen Temperament ist Victor Gutierrez ein impulsiver Kämpfer, der durch seinen Kontakt mit Wettkämpfern vieler verschiedener Stile das Wing Tsun nach und nach umgestellt hat, so dass es im Wettkampf einsetzbar ist und man gegen andere moderne Stile bestehen kann. Von 2005 bis 2010 lief sein neues Wing Tsun System (heute Wing Fight) parallel zu den damaligen Wing Tsun Programmen und wurde unter dem Namen „Combat-Drills“ in Wing Tsun Kreisen bekannt. Da sich allerdings die klassischen Programme des Wing Tsun nicht mit der taktischen Denkweise des Wing Fight kombinieren lassen (Konzept der Körpergrenzen), kam es letztlich zur Trennung und Abspaltung. Von da an wurde das System Wing Fight genannt. Seit 2010 gibt es den Wing Revolution Verband, dem sich etwa 40 Wing Tsun Schulen in Deutschland angeschlossen haben. Nahezu alle spanischen Schulen haben ebenfalls die EWTO verlassen und sind ihrem ehemaligen  Nationaltrainer gefolgt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Schulen in Belgien, Italien und Ägypten.